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 imar

Aufbau einer nachhaltigen Zukunft durch datengestützte Energieeffizienz.

  •   Kunde: Imar srl
  •   Branche: Metalworking & Industrial Manufacturing
  •   Standort: Urbino, Italy
Imar srl
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 Heraus­forderung

IMAR, ein metallverarbeitendes Familienunternehmen in dritter Generation mit über 70 Jahren Erfahrung, stand vor einer zunehmend kritischen Herausforderung: steigende Energiekosten bei gleichzeitig begrenzter Transparenz über den Energieverbrauch im Betrieb. Obwohl bereits erste Maßnahmen zur Datenerfassung und Sensorintegration umgesetzt worden waren, fehlte eine konsolidierte und aussagekräftige Grundlage für fundierte Entscheidungen. Zu den zentralen Herausforderungen gehörten:

  • Fragmentierte Energiedaten mit begrenzter Aussagekraft.
  • Nicht identifizierte Ineffizienzen, insbesondere während der Stillstandszeiten.
  • Fehlende Transparenz über den Energieverbrauch einzelner Maschinen und Prozesse.

Angesichts steigender Energiekosten und wachsender betrieblicher Anforderungen benötigte IMAR eine integrierte Lösung, um Energiedaten zentral zu erfassen, auszuwerten und in konkrete Optimierungsmaßnahmen zu überführen.

 Lösung

Um diese Herausforderungen zu bewältigen, implementierte IMAR gemeinsam mit Veil Energy die E-BOOST Plattform – eine integrierte Lösung für datengestütztes Energiemanagement. Die Umsetzung umfasste:

  • Hardware-Integration: Nutzung der bestehenden Sensorik sowie Installation zusätzlicher Messpunkte für ein detailliertes Monitoring auf Anlagen- und Maschinenebene.
  • KI-gestützte Analysen: Automatisierte Auswertung von Echtzeit- und historischen Energiedaten zur Identifikation von Verbrauchsmustern, Ineffizienzen und Anomalien, beispielsweise unnötigen Energieverbräuchen außerhalb der Produktionszeiten.
  • Fachliche Begleitung: Die Experten von Veil Energy unterstützten IMAR bei der Interpretation der Ergebnisse und der Priorisierung von Optimierungsmaßnahmen – ohne dass ein eigener Energiemanager vor Ort erforderlich war.

Mit E-BOOST konnte IMAR:

  • Die größten Energieverbraucher im Betrieb identifizieren, darunter Kompressoren, Absauganlagen und Lasersysteme.
  • Energieverbräuche während produktiver und unproduktiver Betriebszeiten transparent vergleichen.
  • Produktionsabläufe sowie Start-, Stopp- und Wartungsprozesse gezielt optimieren.
  • Energiekennzahlen mit betriebswirtschaftlichen Kennzahlen wie Durchsatz und Anlagenauslastung verknüpfen.

 Auswirkung

Bereits innerhalb der ersten sechs Monate nach der Implementierung von E-BOOST erzielte IMAR messbare Verbesserungen:

  • 15–50 % geringerer Leerlaufverbrauch bei ausgewählten Anlagen, darunter Laserschneidsysteme
  • 6 % höhere Gesamtenergieeffizienz, gemessen in kWh pro Betriebsstunde über den gesamten Standort
  • Fundiertere Investitionsentscheidungen durch datenbasierte Analysen zur Priorisierung von Modernisierungs- und Ersatzinvestitionen
  • Stärkere Energietransparenz im Unternehmen durch intuitive Dashboards, die Mitarbeitenden und Führungskräften einen direkten Zugang zu relevanten Energiekennzahlen ermöglichen
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